Okt 2 2009

Gut an schlechten Filmen …

… finde ich ja immer die Verrisse. Das unterhaltsame “Heyne Lexikon des erotischen Films” von Ronald M. Hahn (Heyne, München 1993) kommentiert zum Beispiel “Die nackte Carmen” (Carmen nue / F 1984 / Regie Albert Lopez) so: “Eine auf Crime und lahme Sexeinlagen reduzierte Verfilmung des Prosper Mérimée-Stoffes, ausgeführt von untalentierten Knallchargen. Der Film ist ohne jeglichen Wert und kann nicht mal einen verregneten Nachmittag aufheitern.” Auch schön die Meinung zu “Mädchenhandel lohnt sich nicht” (Massacre pour une orgie / F 1966 / Regie J.-L. Grosdard): “Der Film, der 1966 in Cannes (!) lief, ist ein flink zusammengeschusterter Montagesalat aus dem Abfalleimer einer Schneidewerkstatt. Von weiteren Regiearbeiten Grosdards hat die Welt nie gehört, [...]“.

Nebenbei habe ich beim Beblättern des Heyne Lexikons gelernt, daß Marcello Mastroianni mal in ein und demselben Film wie Dieter Hallervorden gespielt hat.