Feb
9
2010
Wolfgang Tischer hat in seinem Literatur-Café einen crossmedialen Blick auf die Reaktionen zu Helene Hegemanns Roman Axolotl Roadkill und die Plagiat-Debatte geworfen. Dabei gilt seine Kritik nicht nur dem klassischen Feuilleton und dem Verleger, sondern auch den Teilnehmern im Social Web, speziell auf Twitter. Ein lesenswerter Beitrag zum Thema.
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Mrz
31
2009
Was gibt es an der Kürze der Twitter-Kommunikation zu kritisieren? Die wesentlichen Stationen im Leben eines Menschen werden traditionell mit noch viel knapperen Worten kommentiert:
Es ist ein Junge.
Heute beginnt der Ernst des Lebens.
Sechs, setzen!
Ich, äh äh äh liebe dich.
Geil, ist das LSD?!
Allzeit gute Fahrt.
Auf, nieder, auf, nieder!
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Willst du mich heiraten?
Nein.
Komm’ da runter, du hast das Leben doch noch vor dir!
Sie haben den Job.
Hast du ein Gummi?
Wir müssen heiraten.
Es ist ein Junge.
Sie sind freigestellt, aber wir arbeiten an einem Sozialplan.
Darf ich ihnen meinen Sitzplatz anbieten?
Sorry, machen sie sich noch ein paar schöne Wochen.
Herzliches Beileid.
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Feb
13
2009
Bisher habe ich ausschließlich unkommentiert Angebote aus meinem Antiquariat getwittert. Das wird aber dem Medium nicht gerecht und ist eigentlich total ignorant. Deshalb gibt es ab heute auch meine persönlichen Befindlichkeiten auf folgendem Kanal: twitter.com/Filmkurier
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